Fidy vonne Ruhr
Bilder und Geschichten
aus dem Ruhrgebiet

Fotografie als Hobby

Für ein gutes Foto braucht man keinen teuren Apparat, sondern den richtigen Blick und den Willen, im rechten Moment auf den Auslöser zu drücken!

Bitte recht freundlich!
Etwas über mein Hobby mit Bildern
 
Wie und wann die
Hobby-Tradition begann:

Als mein Vater in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts Berufssoldat bei der deutschen Luftwaffe wurde, kaufte er sich seine erste Kamera und hat damit sehr schöne Bilder gemacht, von denen leider die meisten im 2. Weltkrieg verloren gingen, ebenso wie sein Fotoapparat.
 

 
Schon als Kind schaute ich mir gern die Fotos an, die meine Eltern in ein Album geklebt hatten und als ich selbst fotografieren wollte, wurde mein Vater aktiv...
In der Nachkriegszeit begann ich, mich immer mehr für die aktive Fotografie zu interessieren und so sorgte mein Vater dafür, dass ich 1957 meinen ersten Fotoapparat bekam.
 
Meine erste Kamera:
 
Agfa Isola II (1957)
 
Es war eine gebrauchte Agfa Isola II, mit der ich für einige schöne Erinnerungen sorgte.
Die Isola II hatte im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin einen vollsynchroniesierten Blitzkontakt, 2 Blenden und 3 Verschlußzeiten und war einfach zu bedienen.
Sie lieferte damit viel bessere Bilder als die damals weit verbreiteten "Box"-Kameras.
Ausschnitt aus einem
Foto von 1960

Dies ist eine Bilora-Box
aus meinerSammlung,
die einige meiner alten
Kameras umfaßt.


Meine erste "Kleinbildkamera"
1964 bekam ich meine erste Kleinbildkamera


Leidolf Lordomat SE
mit Entfernungsmesser
und wechselbarem Objektiv
Diese Kamera veränderte mein Interesse und vergrößerte die Mögichkeit zu besseren Bildern enorm. Die Bilder waren durch den Entfernungsmesser immer scharf, ein externer Belichtungsmesser sorgte für einwandfreie Belichtung der Filme und so entstanden Tausende guter Bilder. Viele davon als Diapositive auf den legendären Color-Umkehrfilme wie z. Beispiel dem Agfa CT 18.
Aber auch die Schwarz/Weiß-Technik faszinierte mich und so habe ich Mitte der 60er Jahre die Labortechnik erlernt und fortan bis weit in die 70er Jahre meine SW-Filme selbst entwickelt und viele  schöne Vergrößerungen erstellt. Dabei halfen mir die technischen Geräte meines damaligen Arbeitgebers Philips sehr. Ich verfügte über eine komplette SW-Labor-Einrichtung, die auf dem neuesten Stand der Technik war...
Danach hatte ich einige einäugige Spiegelreflex-Kameras, die gute Ergebnisse lieferten. Einige Modelle der Marken Asahi-Pentax und Minolta habe ich inclusive der Wechselobjektive in meine Sammlung alter Fotogeräte integriert.
Im Jahre 2000 begann auch für mich das digitale Zeitalter. Ich hatte seither einige Digital-Kameras, die ich hier nicht alle erwähnen möchte, die mir aber alle brauchbare Bilder geliefert haben.
Meine absoluten Lieblingsmodelle sind seit 2005 die bewährten Panasonic Multi-Zoom-Kameras vom Typ  "Lumix DMC-FZ", die Dank der unübertroffenen Leica-Objektive immer beste Ergebnisse abliefern. Seit November 2011 verwende ich die Lumix DMC-FZ150.
Eine gute Bridge- oder Multizoom-Kamera hat gegenüber der Spiegelreflex den entscheidenden Vorteil, dass man mit ihr ein fertiges Komplett-System kauft, welches leicht und schnell zu handhaben und preislich günstig ist.
Gute Spiegelreflex-Kameras sind teuer, größer und schwerer als Bridge-Kameras und machen den Zukauf teurer (manchmal auch großer u. schwerer) Wechselobjektive erforderlich. Für professionelle Anwendung sind sie aber unentbehrlich. Für einen Amateur, der unbeschwert fotografieren möchte, sind sie zu unhandlich und bleiben deswegen meistens zu Hause...
 
Nach Lust und Laune benutze ich noch einige andere Modelle und meine Liebe zur Fotografie schreckt auch nicht davor zurück, Fotos mit meinem Handy zu machen, denn es kommt bei der Fotografie nicht darauf an, einen teuren Apparat zu haben, sondern nur auf die Inspiration, im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken und das darf zur Not auch mal ein billiger Apparat sein...!